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January 29 2012
January 20 2012
December 31 2011
Wasser in den Wänden! Schwamm, Kellerschwamm oder eine besondere Art von Schimmel? Gesundheitsgefahr?
Hallo zusammen,
seit einigen Monaten ist in dem Haus in dem ich wohne wohl das Dach undicht. Offenbar soll der Schaden wohl behoben worden sein und bislang gab es keine auffälligen Veränderungen (Wasserflecken, Risse etc.).
Durch Zufall hab ich dann bemerkt, dass hinter einer Verblendung die Wand sehr ungut aussieht (siehe Fotos). Seit ein paar Tagen ist auch die Decke im sichtbaren Bereich feucht. Zudem gibt es über die Wohnung verteilt etliche Risse in den Wänden, diese waren beim Einzug noch nicht vorhanden.
Dankenswerterweise kümmern sich Vermieter und Hausverwaltung mit Hochdruck um die Angelegenheit.
Meine Sorge und zugleich auch meine Frage an die Experten unter Euch ist:
Was ist das? Und noch viel wichtiger, könnte eine Gesundheitsgefährdung bestehen?
Bislang konnte mir niemand dazu eine vernünftige Antwort geben.
Schon Jetzt vielen Dank an Euch alle!
Bis zu endgültigen Klärung werde ich meinen Aufenthalt in der Wohnung auf ein Minimum reduzieren.
December 24 2011
Frohe Weihnachten! Es gibt wieder kostenlose Android Apps und 12 Tage Geschenke von iTunes
danfuh.de wünscht allen seinen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
Möge das Fest der Liebe auch dieses Jahr allen von Euch Freude bereiten, Glück und Hoffnung bringen und ein paar besinnliche Stunden spenden.
Geschenke gibt es von mir zwar nicht, aber dafür habe ich zwei Highlights für Euch.
Die iPhone, iPod und iPad Träger unter Euch können sich auch dieses Jahr wieder über 12 Tage Geschenke von iTunes freuen.
Wer ein Android-Smartphone oder Tablet sein Eigen nennt, für den gibt es etwas mehr.
Im Rahmen des GetJar Gold Apps Sale verschenkt GetJar über 100 kostenpflichtige Apps. (Danke Flo für den Tipp)
Darunter befinden sich auch so beliebte Apps wie der
Der Weihnachtsmann soll ja bekanntlich aus dem hohen Norden kommen und genau dort habe ich Anfang dieses Monats den Handy-Schnappschuss (Foto oben) aufgenommen. Das Bild zeigt einen Teil der geschmückte Innenstadt von Askar in Norwegen.
Frohe Weihnachten,
Euer Daniel
December 13 2011
Microsoft PC Life Tour in Nürnberg
Gestern durfte ich an einer Produkt-/PC-Präsentation von Microsoft teilnehmen.
Im Albrecht Dürer Saal des Le Méridien Grand Hotel in Nürnberg präsentierte Microsoft im Rahmen der PC Life Tour (http://www.windows.de/pclifetour) eine Vielzahl an Rechnersystemen. Mit Windows 7 soll das das Arbeiten, Spielen und multimediale Erlebnis ein Vergnügen sein.
Neben aktuell herkömmlichen Notebooks, Netbooks und All-In-One PCs waren der LG V300
und das Toshiba Qosmio F750
eindeutig die Highlights der Präsentation.
Das Toshiba Qosmio F750 ermöglicht 3D-Vergnügen ganz ohne Brille. Die Kamera verfolgt dabei den Betrachter um das 3D Bild optimal dem Blickwinkel anzupassen.
Auch der All-In-One PC V300 von LG liefert ein 3D Bild, das allerdings nur mit Brille.
Mein persönliches Highlight war das schon etwas länger auf dem Markt verfügbare 900X von Samsung.



Das ultra flache und extrem leichte Netbook hat ein Duralumin Gehäuse (eine Aluminiumlegierung mit extrem hoher Festigkeit) und eignet sich so sehr gut als robuster Begleiter im Alltag.
Durch die leider recht seichte Präsentation führte Boris Schneider-Johne (Produkt Manager Windows, auch auf Twitter vertreten als @BorisSchnohne), der aber glücklicherweise im Anschluss für tiefergehende Fragen zur Verfügung stand. Mich persönlich interessierte vor allem die Interaktion von mobilen Endgeräten mit Windows. Windows Phone Mobiltelefone verfügen aktuell wohl schon über eine sehr gute Integration in den Microsoft Cloud Dienst und interagieren auch hervorragend mit der XBox 360, allerdings mit Windows 7 leider noch nicht so wie man es von anderen Betriebssystemen gewohnt ist (z.B. iOS mit Mac OS X).
Bei der Produktpräsentation selber sollten weniger die technischen Merkmale der vorgestellten Systeme im Vordergrund stehen, als vielmehr der subjektive, optische und emotionale Eindruck der Geräte. Die PCs, Notebooks, Netbooks, Ultrabooks und All-In-One Systeme waren liebevoll dekoriert auf einem riesigen Schreibtisch ausgestellt.
Zielgruppe sind auch die Endanwender und weniger die technikbegeisterten Nerds.
So kann jeder der möchte vom 15. – 17. Dezember im Franken Center Nürnberg eigene Eindrücke zu den Windows PCs der Microsoft PC Life Tour sammeln. Alle Rechner sind funktionsfähig und können ausprobiert werden.
Neben Vertretern der Presse (vom Franken Fernsehen / COMPUTEC MEDIA AG, letztere bekannt durch die Zeitschrift PC Games Hardware) waren auch einige regionale Blogger anwesend.
Mit dem Betreiber von netz10.de und Ralph Stenzel (fuerther-freiheit.info) haben sich im Anschluss ein paar interessante Gespräche ergeben.
Alles in allem war es ein netter Abend. Ich kann jedem der die Gelegenheit hat an einer Microsoft Veranstaltung teilzunehmen dies nur wärmstens empfehlen.
Hier noch ein Kurzes Video von mir: http://youtu.be/wGpPRnRhDeI
December 12 2011
December 11 2011
LCD Kabel Austausch beim Acer Aspire One ZG8

Das Acer Aspire One ZG8 ist an und für sich ein wirklich schönes Gerät. Leider ist das Displaykabel so unglücklich verbaut worden, dass es an der Stelle wo es vom Display in den Rechner geführt wird fast schon zwangsläufig früher oder später einen Kabelbruch erleiden muss.
Wenn es soweit ist, dass das Display flackert, die Beleuchtung mal geht, mal nicht oder die Farben falsch dargestellt werden, dann muss das nicht unbedingt am Display liegen. Ein Kabelbruch des Display-Kabel ist viel wahrscheinlicher, vor allem dann wenn der Fehler nicht permanent, sondern nur sporadisch auftritt. Auch bei einem Ausfall der Web-Cam oder des Mikrofons am Acer Aspire One ZG8 kann ein defektes Displaykabel die Ursache sein, denn beide Geräte werden mit über die Leitungen des Kabels geführt.
Wenn es soweit ist, dass man das Displaykabel ( DD0ZG8LC000 ) auswechseln muss, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Ersatz. Zu horrenden Preisen werden passende Kabel in bekannten Auktionshäusern angeboten, aus diesem Grund habe ich mich für den vertrauenswürdig klingenden Online-Shop Ali Express entschieden und das Kabel dort bestellt.
Nach mehreren Wochen Wartezeit kam das neue LCD-Display Kabel für den Acer Aspire One ZG8 auch tatsächlich bei mir an.
Der Einbau
Hinweis, befolgen dieser Kurzanleitung auf eigene Gefahr! Auseinanderschrauben eines Laptops/Netbooks führt oftmals zum Garantieverlust. Ich übernehme keinerlei Haftungsansprüche die aus der leichtsinnigen Befolgung dieser Anleitung resultieren.
Diese Anleitung ist vielmehr ein Erfahrungsbericht, als eine Nachmachanleitung.
Zunächst muss das Gerät fast vollständig verlegt werden. Auf der Rückseite werden alle Schrauben entfernt. (Vorher bitte natürlich den Akku entnehmen, das Netzteil abstecken und für ausreichenden ESD-Schutz sorgen).

Das Entfernen der Abdeckungen für das W-Lan Modul und den Speicherbaustein ist nicht erforderlich, ich habe sie nur abgeschraubt um sicher zu gehen, dass sich dahinter nicht doch noch eine Geräte-Schraube verbirgt. Bitte unbedingt merken welche Schraube sich wo befunden hat.
Jetzt das ZG8 vorsichtig wieder umdrehen und das Display aufklappen.
Als nächstes muss die Tastatur entfernt werden, dazu eignet sich z.B. ein Plektrum. Mit dem Plektrum (oder jedem anderen passenden Gegenstand, der keine Kratzer hinterlässt) die drei Klips am Oberen Rand der Tastatur rein drücken. Die Tastatur sollte dann oben aus ihrer Halterung heraus springen. Diese vorsichtig ein kleines Stück anheben und mit einer Pinzette (oder den langen Fingernägeln) die Buchse in der das Flachbandkabel der Tastatur eingesteckt ist öffnen. Die Flachbandkabelbuchse wird dazu vom Kabel weg nach oben aufgeklappt. Das Tastatur-Flachbandkabel sollte sich jetzt ohne widerstand herausziehen und die Tastatur vollständig entnehmen lassen.
Jetzt, wo freie Sicht auf den Bereich unter der Tastatur ist, werden die beiden kleinen Flachbandstecker für das Touch-Pad und den Ein-/Aus-Schalter auf die gleiche Weise abgesteckt.
Anschließend alle Schrauben entfernen, die die Metallplatte der Oberschale mit dem Gerät verbinden. Auch hier bitte merken welche Schraube wo hin gehört (es gibt zwei unterschiedliche Schraubengruppen und im Gerät sind diese gekennzeichnet).
An der Rückseite, links und rechts neben den Display-Scharnieren (also dort wo der Akku herausgezogen wird) befindet sich jeweils eine weitere Schraube. Bitte auch diese beiden Schrauben entfernen.
Jetzt kann ganz vorsichtig die Oberschale entfernt werden. Dazu z.B. wieder ein Plektrum zu Hilfe nehmen um seitlich entlang nach vorne hin die Klipps zu öffnen, die die Unterschale mit der Oberschale verbinden. Jetzt sollten sich auch die beiden Abdeckungen, links und rechts bei den Anschlüssen, problemlos herausnehmen lassen.
Das Netbook Acer Aspire One ZG8 sollte jetzt etwa so aussehen wie auch dem folgenden Foto zu sehen:
Links oben befindet sich der Displaykabelanschluss. Hier zum Vergleich der Stecker des neuen Kabels:

Unglaublich, aber der größere Teil des Kabels wird hinter dem Display verlegt. Also muss auch dieses auseinandergenommen werden.
Links und rechts auf der Innenseite der Scharniere befinden sich die Gelenkabdeckungen. Diese bitte vorsichtig abnehmen (die Schrauben sollten schon von unten entfernt worden sein).
Jetzt z.B. mit einer Nadel die Gummie-Abstandhalte auf der Vorderseite rings herum um das Display entfernen. Vorzugsweise bitte so entfernen, dass sie auch wieder aufgeklebt werden können. Hinter diesen Nippeln befinden sich die Schrauben um das Display aufzuschrauben.
Alle diese aufgedeckten Schrauben entfernen.
Achtung! Ganz, ganz vorsichtig, mit z.B. einem Plektrum, die Klips rings herum ums Display lösen (auch unten). Die Vordere Abdeckung sollte sich jetzt problemlos abnehmen lassen.
Anschließend die Beiden Schrauben lösen die den hinteren Deckel des Display noch festhalten (unten links und rechts). Bitte merken in welche Löcher die Schrauben gehören (diese sind auch mit Pfeilen gekennzeichnet).
Mit einer Uhrmacherzange und eine Pinzette (oder anderem geeigneten Werkzeug) die Web-Cam abstecken (oben) und das Mikrofon abstecken (unten), anschließend die hintere Displayschale nach unten weg klappen.
Jetzt sollte der zerlegte Rechner etwa so aussehen:


Wie man auf den Fotos gut erkennen kann habe ich den Mikrofonstecker erst nach dem herunterklappen der hinteren Displayschale abgesteckt. Das geht auch.
Jetzt werden die beiden großen Steckverbindungen des Display-Kabels abgesteckt. Beim entfernen der Klebeverbindungen bitte extrem vorsichtig vorgehen.
Nun anschließend das neue Kabel einbauen, exakt so verlegen wie das alte eingebaut war und den Rechner in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen.
Beim Einbau des Display-Kabels bitte darauf achten, dass die Zuglast an der Knickverbindung nicht zu groß ist (das Kabel dementsprechend aufkleben).
Beim Zusammenbau des Display unbedingt beachten, dass weder das Displaykabel, noch die W-Lan Antennenkabel (auf der anderen Seite) gequetscht werden.
Weil der Zusammenbau doch recht zeitaufwendig ist, habe ich schon zwischendurch einen kurzen Displaytest durchgeführt, hier das Foto:

Bei so einem Test in halbzerlegtem Zustand bitte unbedingt darauf achten, dass die wichtigsten Massepunkte schon verbunden sind. Wer sich unsicher ist sollte das Gerät vollständig zusammenbauen, dann erst testen und ggf. wieder zerlegen wenn ein Kontakt nicht richtig gesteckt worden ist.
Weil neben dem Display auch die Kamera und das Mikrofon über das neue Kabel mit dem Rechner verbunden werden, empfiehlt es sich auch diese zu testen. Als ganzheitliches Testtool eignet sich hier Hangout von Google+ ganz gut. Weil es im Browser läuft muss nicht extra Software installiert werden.

Nach dem vollständigen Montieren aller Teile habe ich den Acer ZG8 noch einmal hochgefahren und alles funktionierte zu meiner Zufriedenheit.

December 05 2011
November 06 2011
LG Optimus Black P970 mit CyanogenMod 7 (Android 2.3.7) Google Apps und Google Talk mit Video Chat
Seit Juli diesen Jahres ist das LG Optimus Black P970 mein ständiger Begleiter. Besser gesagt, er war es. Das Optimus Black wurde damals mit Android 2.2 ausgeliefert und bekam seit dem nur ein einziges OTA-Update, es blieb allerdings bei Android 2.2 und das war Ende Juli. In meinem Google+ Stream gibt es ein paar Bilder zu dem Update.
Neben dem extrem geringen Gewicht und seinem überragenden Display glänzte das LG Optimus Black mit Android 2.2 vor allem durch eine Akkulaufzeit von maximal sechs Stunden (bei normaler Verwendung und eingeschalteten Sensoren). Darüber hinaus war es fast schon normal nach dem Auslösen eines Fotos das Handy Minuten lang still halten zu müssen bis das Foto tatsächlich aufgenommen wurde. Natürlich nur wenn die Foto-App nicht gleich das ganze Gerät zu einem spontanen Neustart veranlasst hatte. Es ist fast schon ein Hohn, dass LG die lange Akkulaufzeit anpreist. Hier ein Werbevideo dazu:
Ich weiss nicht wie das bei anderen LG-Handys ist, aber ein Mobiltelefon mit weniger als einem Tag Akkulaufzeit verdienst seinen Namen nicht. Wer ständig das Telefon aufladen muss ist nicht wirklich mobil.
Zusätzlich ruckelte und hakelte das ganze System permanent. Nach dem Wählen einer Telefonnummer mehrere Sekunden zu warten bis das Telefon überhaupt eine Reaktion zeigte war ebenfalls völlig normal.
Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass das Optimus Black P970 von LG nicht verwendbar war. Und selbst als Briefbeschwerer war es nicht zu gebrauchen, es ist dafür einfach zu leicht.
Es ist ja nicht so das es keine Alternative zu Android 2.2 gegeben hätte, zum Einführungstermin des Optimus Black gab es bereits Android 2.3. Damit wären sicher viele Probleme behoben worden, einschließlich der extrem verkürzten Akkulaufzeit. Weshalb LG Monate braucht um Updates auszuliefern kann ich nicht verstehen. Einzige logische Erklärung wäre, dass erst noch die extrem verbastelte, nicht wirklich gut funktionierende und absolut überflüssige LG-Oberfläche in die neue Version eingebaut werden muss.
Doch das gehört für mich jetzt alles der Vergangenheit an, dank dem Team hinter CyanogenMod.
Wer doch noch etwas auf das offizielle Update warten möchte, für den gibt es eine gute Nachricht.
LG hat auf der LG-Facebook-Seite angekündigt, dass ab dem 28. November 2011 das Android 2.3 Gingerbread Update ausgeliefert werden soll.
LG would like to express its sincere thanks to all of the Optimus Series owners who have been waiting patiently for the Android 2.3 Gingerbread upgrade. We are excited by the high level of product interest that LG Optimus Series owners have shown, and we are taking all possible measures to offer a smooth OS upgrade in a timely manner.
The three premium smartphones of the Optimus Series will be upgraded first, as outlined below, followed by a global rollout thereafter.LG Optimus 2X: Now available (as of 1st November, 2011) for open models in Europe
LG Optimus 3D: Week commencing November 21st for open models in Europe
LG Optimus Black: Week commencing November 28th for open models in EuropeThe exact timing of the upgrades in each market may vary because of the different requirements in each country with respect to domestic operators and models. Please contact local service representatives to check the specific upgrade schedule in your market.
Again, LG greatly appreciates the support and feedback that customers have given during the upgrade delay, and we will do our utmost to continually provide better service in the future.
Thank you very much.
Für mich steht allerdings fest, ich bleibe bei CyanogenMod 7.
CyanogenMod 7 auf das LG Optimus Black bringen
Hier jetzt nun die Schritte die erforderlich sind um CyanogenMod 7 auf das LG Optimus Black zu bekommen:
Die Zutaten die ich verwendet habe:
- einen Windows XP-Rechner (könnte auch mit einem anderen System gehen) mit installiertem .NET Framework 2 (ohne bekommt man beim Start von SuperOneClick eine Fehlermeldung)
- Den USB-Treiber für das LG Optimus Black, den gibt es auf der LG-Support-Seite.
Warnung: Das Gerät könnte beschädigt werden und/oder die Garantie/Gewährleistung verlieren. Jeder ist für seine Bastelleien selber verantwortlich, wer dieser Anleitung folgt, macht das auf eigene Gefahr.
Die einzelnen Schritte:
- Alle Daten die nicht verloren gehen sollen sichern, z.B. mit einer Backup-App. Die Daten auf der SD-Karte bleiben erhalten.
- Ab hier bin ich größtenteils nach der Anleitung von rootzwiki.com vorgegangen.
- Das Gerät braucht root-Rechte, wie das geht steht z.B. hier http://www.handy-faq.de/forum/lg_p970_optimus_black_forum/202513-lg_p970_optimus_black_root_methoden.html#post1626677
- Das nächtliche CyanogenMod-Image für das Gerät p970 herunterladen und auf die SD-Karte kopieren (Hinweis: das Image ist nicht stabil und kann Fehler enthalten). Das nightl-Build gibt es hier: http://download.cyanogenmod.com/?type=nightly&device=p970
- Optional die Google Apps für CyanogenMod 7 herunterladen und ebenfalls auf die SD-Karte kopieren. Im Cyanogen-Wiki gibt es das Google-Apps Paket
- Den ROM Manager im Android Market herunterladen und installieren (die kostenlose Version sollte ausreichend sein)
- Die ROM Manager App öffnen und das ClockworkMod Recovery installieren
- Ein vollständiges Backup des aktuellen Systems erstellen (es muss ausreichend Platz auf der SD-Karte vorhanden sein)
- Factory Reset durchführen (wipe data + wipe cache partition)
- Über das Recovery-Menü “Install ROM From SD Card” das CyanogenMod-Image auswählen und installieren (z.B. cm_p970_full-10.zip )
- Auf die gleiche Weise die Google-Apps ( z.B. gapps-gb-20110828-signed.zip ) installieren, falls gewünscht.
- Wenn alles ohne Fehler funktioniert hat, dann sollte CyanogenMod 7 (Android 2.3.7) jetzt installiert sein.
Google Mail und weitere Google Anwendungen installieren
Sicher werden sich jetzt einige von Euch wundern, dass Google-Mail und weiter Google-Apps nicht auf dem Gerät installiert sind. Eigentlich macht das überhaupt nichts, denn alle Anwendungen kann man über den Android Market nachinstallieren, ja auch Google Mail. Jedoch sollte man dafür in den USA wohnen, im deutschen Android Market ist die GMail App nicht verfügbar. Um trotzdem nicht auf Google Mail verzichten zu müssen gibt es zwei mögliche Lösungswege. Entweder Du installierst den Market Enabler und änderst den Provider, oder Du lädst die Google-Mail App von einer Gmail APK Download Seite wie dieser hier http://gmail.droidload.org/ herunter.
Nach der Installation kann es ggf. nötig sein die Synchronisationseinstellungen anzupassen. Alle weiteren Google Apps wie Google Maps, Latitude, Google+ usw. gibt es auch im deutschen Android Market, einfach die gewünschten Anwendungen herunterladen und installieren.
Die Front-Camera und Google Talk Video Chat.
Wer ein LG-Optimus Black sein eigen nennt der wird sicher festgestellt haben, dass die Frontkamera mehr oder weniger ein funktionsloses Element ist. Jedenfalls wenn man sie für Video-Chat verwenden möchte. Mir ist keine App bekannt die mit der vorderen Kamera umgehen kann. Lediglich für teure Video-Telefongespräche oder Selbstportraits mit der Camera-App eignet sie sich.
Das hat jetzt ein Ende!
Mit dem Google Nexus S und Android 2.3.4 wurde auch die Google Talk Video Chat App (Google Talk Version 1.3) eingeführt. Leider aber nur für das Nexus S und ausgewählte Geräte mit Front-Kamera. Das LG Optimus Black, welches ja eigentlich bis heute offiziell nur Android 2.2 hat, gehörte nicht zu den ausgewählten Geräten.
Ich habe nach dieser Anleitung von TECHOFWEB die Google-Talk-1.3.apk nachinstalliert und Google Talk Video Chat funktioniert jetzt wunderbar (siehe nachfolgendes Video).
Wer sich diese Arbeit ersparen möchte, der kann jetzt auch Google+ Hangout verwenden.
Video-Chat per Skype funktioniert leider aktuell überhaupt nicht, auch nicht mit der hinteren Kamera.
Video: Android 2.3.7 auf dem LG Optimus Black P970 in Aktion, mit CyanogenMod 7, Google Apps und Google Talk Video Chat
Vielen Dank an dieser Stelle an das Team hinter CyanogenMod und die vielen fleissigen Freiwilligen die ebenso wie ich großen Spass mit Android-Bastelleien haben. Allen voran die Teams und Benutzer von Android-Hilfe und Handy-FAQ
November 01 2011
HTC Tattoo – defekten Touch Screen austauschen
Das kleine HTC Tattoo musste vor einiger Zeit leider etwas leiden. Unerbarmlich bohrte sich ein spitzer Gegenstand in das Display.
Genauer gesagt zum Glück nur in den Touch Screen Digitizer. Das HTC Tattoo ist eines der Android Geräte dessen Display nicht durch eine kapazitives Touchscreens-Glas geschützt ist, sondern die Touch-Eingaben über eine resistive Touchscreefolie entgegen nimmt. Zwei beschichtete und elektrisch leitfähige Folien, die durch ein Luftpolster voneinander getrennt sind, werden durch Druck miteinander verbunden und bilden so einen Spannungsteiler. Über den elektrischen Wiederstand, der je nach Druckposition anders ist, wird dann die Position der Druckstelle ermittelt.
Ein Loch alleine würde die Funktionalität des Touch-Sccreen nur minimal einschränken. Leider ist aber das Luftpolster nicht mehr vorhanden und die beiden Folien liegen direkt übereinander, sind also permanent miteinander verbunden. Eine Eingabe ist deshalb nicht mehr möglich gewesen.
Ein neuer TouchScreen Digitizer musste also her.
Eine Reparatur kam nicht in Frage weil die Kosten dafür den Gebrauchtwert des Gerätes überstiegen hätten. Meine Suche führte mich also zu eBay, Amazon und Co. Leider liegt der Preis für einen HTC Tattoo TouchScreen Digitizer durchweg zwischen 30 bis 50 Euro. Es wäre erheblich günstiger gewesen ein defektes HTC Tattoo mit intaktem TouchScreen zu besorgen. Aber wie heisst es doch so schön, „Wer suchet, der findet“. Bei a
October 21 2011
Hard Reset: LG Optimus Black P970 auf Werkseinstellungen zurück setzen.
(Hinweis: Wer sich meine doch etwas sehr ausführliche Beschreibung nicht vollständig durchlesen möchte, kann auch direkt ans Ende vom Dokument zur Kurzanleitung springen, hier.)
Ab und zu kommt es vor, dass man sein Smartphone zurück in den Auslieferungszustand versetzen möchte. Gründe dafür gibt es viele. Wer z.B. sein Handy verkaufen möchte, braucht eine einfache und schnelle Methode alle Daten auf dem Gerät zu löschen. Aber auch wer wie ich gerne mal mit dem Gerät herum spielt, hunderte von Apps installiert und ausprobiert, wird schnell merken wie die mobile Hardware langsamer wird. Eine Ursache dafür ist, dass viele Android Anwendungen gerne schon beim Hochfahren des Gerätes gestartet werden möchten. Dazu kommt auch noch, dass die Performance des Betriebssystems Android 2.2 (Ja, 2.3 lässt immer noch auf sich warten) auf dem LG Optimus Black nicht wirklich gut ist. Sicherlich kann man in langwieriger Kleinarbeit alle Anwendungen und gespeicherten Daten von Hand löschen, doch wer möchte das. Ein Hardreset ist manchmal die schnellere und unkompliziertere Lösung.
Beim Zurücksetzen des Gerätes werden alle Daten gelöscht (nur die nicht, die sich auf der SD-Karte befinden). Ein Backup der SMS, Anruflisten und ggf. auch der Kontakte (falls nicht mit Google synchronisiert) ist da schon fast ein Muss. Ich habe für das Backup MyBackup Pro benutzt. Alle Daten die ich sichern wollte wurden auf der Micro SD-Karte abgelegt und nach dem Hard-Reset kann ich sie mit MyBackup Pro wiederherstellen.
Jetzt zum eigentlichen Hard-Reset:
Anders als bei vielen weit verbreiteten Android Telefonen gibt es beim LG Optimus Black keine Möglichkeit per Tastenkombination in das RecoveryMenü zu gelangen (mir ist zumindest keine bekannt). Vorschläge wie dieser hier haben bei meinem LG P970 nicht funktioniert.
Aber oftmals liegt die Lösung viel näher als man glaubt und so ist es zum Glück auch hier.
- Bitte unbedingt alle Daten sichern die gesichert werden sollen.
Die Telefon-App öffnen und folgende Nummern/Zeichenfolge eingeben: 3845#*970#- Das versteckte Menü (Hidden Menu) wird angezeigt.
Hier Factory Reset auswählen
Im Untermenü Factory Reset erneut Factory Reset auswählen
Es erscheint die Meldung: Reset phone, erasing all your data and applications? Action cannot be reversed! (Frei übersetzt: Telefon zurücksetzen, alle Deine Daten und Anwendungen löschen? Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden.)- Jetzt hast Du die Möglichkeit OK oder Cancel anzuklicken (Ich habe mich für OK entschieden)
Eine weitere Meldung wird angezeigt:
Speicher zurücksetzen
Damit werden alle Daten aus Ihrem Handy gelöscht, einschließlich:
- Ihr Google-Konto
- System und die Anwendungsdaten und Einstellungen
- heruntergeladene Anwendungen
- DRM-LizenzenNicht gelöscht werden:
- aktuelle Systemsoftware und gebündelte Anwendungen
- Dateien auf der SD-Karte, wie etwa Musik oder FotosJa, der Hinweis, dass das Google-Konto gelöscht wird, kann einem schon angst machen. Aber mit zum Glück hat LG hier nur eine etwas unglückliche Formulierung gewählt. Gelöscht werden die Google Kontoeinstellungen des Telefons (jedenfalls ist das bei mir der Fall gewesen. Wenn doch jemandes Google Konto gelöscht werden sollte, übernehme ich dafür keine Verantwortung. Jedem muss selber wissen was er mit seinem Telefon macht und was nicht.)
- Nach diesem recht langen Text gibt es den Button Zurücksetzen, ich habe ihn gedrückt. Wem das zu heikel sein sollte, der kann einfach den Home-Button oder den Zurück-Button drücken.
- Und schon wieder bekommt man eine Warnmeldung zu sehen:
Speicher zurücksetzen
Alle persönlichen Daten und heruntergeladenen Anwendungen löschen? Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden.
Ich habe daraufhin auf Alle löschen geklickt.
Das Telefon schaltet sich nach dem Klick auf "Alle löschen" sofort aus. (nur ganz kurz ist noch das animierte LG-Logo zu sehen)
Kurz danach startet das Gerät neu und am Bildschirm ist eine Softwareschachtel mit Android-Mänchen und Fortschrittsbalken zu erkennen.
Es folgt ein weiterer Neustart
Und der folgende Bildschirm ist die Aufforderung zur SIM-Karten Pin-Eingabe. (Wenn keine SIM-Karte im Telefon eingelegt ist, bekommt man sofort den Dialog zum Einrichten des Telefons zu sehen.)
Ab jetzt verhält sich das Android-Betreibssystem so als wäre das Telefon gerade eben zum allerersten Mal eingeschaltet worden. Es folgen die Dialoge zum Einrichten eines Google-Konto und zum Einrichten des Telefons.
Fertig!
Hier noch mal eine etwas verkürzte Zusammenfassung:
- Wähle 3845#*970#
- Dann Factory Reset und noch einmal Factory Reset
- Ab hier folge den Dialogen am Bildschirm
- Das Telefon startet neu und alle Daten sollten gelöscht sein.
October 06 2011
Die Welt hat einen Visionär verloren. Steve Jobs ist tot.
Steve Jobs ist tot, als ich diese Zeilen las war meine erster Gedanke "wie, jetzt schon?".
Es ist kein Geheimnis, dass er schwer krank war. Viele andere Menschen hätten sich schon viel früher aus dem öffentlichen Leben zurück gezogen.
Obwohl ich kein wirklicher Apple Fan bin, bewundere ich diesen Mann. Er hat immer wieder bewiesen, dass man etwas neues, großartiges und weltbewegendes schaffen kann, wenn man an sich glaubt.
Den aus meiner Sicht in Mitteleuropa überteuerten Apple (Lifestyle) Produkten stehe ich nach wie vor etwas kritisch gegenüber. Meine erstes Apple-Gerät habe ich mir vor nicht einmal zwei Jahren gekauft, einen iPod Touch 3G. Im September 2010 folgte dann ein MacBook Pro. Später eine Time Capsule und ein iPad so wie einiges an Zubehör (Tastatur, Maus, AV-Kabel, DVI-Adapter usw.). Der emotionale Magnet Apple hatte mich erfasst und das ist nicht zuletzt Steve Jobs verdienst.
Er war ein Mann der an das was er sagte, machte und initiierte auch glaubte. So etwas gibt es leider nicht mehr all zu oft. In einer Zeit als Großrechner den Computermarkt beherrschten entwickelte er zusammen mit Steve Wozniak einen Heimcomputer. Er glaubte an den Erfolg. Andere taten das nicht, so z.B. der dritte Apple Mitbegründer Ron Wayne der nur wenige Monate nach der Gründung seine Apple-Anteile für $800 verkaufte.
Steve Jobs nur auf Apple zu reduzieren wäre falsch. Steve ist nicht Apple gewesen und Apple wird es auch ohne ihn weiterhin geben. Apple war vielmehr eine der Bühnen auf denen er seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte und seine Visionen ausleben.
Noch viel mehr als sein Engagement bei Apple hat mich seine Arbeit bei NeXT beeindruckt. Die NeXT-Rechnersysteme waren ihrer Zeit weit vorraus und ihr Erbe ist bis heute ein Teil von Mac OS X. So ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass der erste Webserver ein NeXT-Rechner war.
Es ist vor allem der Verdienst von Steve Jobs, dass ich diese Zeilen auf einem Rechner schreiben kann, der einfach funktioniert. Als Geschäftsmann und Unternehmer war selbstverständlich die Gewinnmaximierung eines seiner Ziele, doch er hat dabei niemals die Leute vergessen die seine produktgewordenen Ideen kaufen sollen. Apple Produkte funktionieren einfach, ganz ohne langes herumbasteln. Einfach nur einschalten und arbeiten.
Die Restriktionen, vor allem bei iOS und dem App-Store sind zwar nicht schön, aber durch diese extreme Qualitätskontrolle wird eben auch sicher gestellt, dass der Endanwender ein gut und flüssig funktionierendes Gerät erhält. Die Produkte sind zwar nicht immer auf dem neuesten Stand der Technik, aber meistens ausgereifter als die der Konkurrenz.
Es gibt kaum andere Geräte die so gut miteinander interagieren können wie die von Apple.
Apple, das Lebenswerk von Steve Jobs, die weltweit wichtigste und teuerste Technologiemarke.
Eine von Steve Jobs bei Präsentationen oft verwendete Floskel war "It’s Magic".
Für mich hatte das immer etwas von “es ist großartig, aber ich weiss nicht genau wie es funktioniert”. Und genau in diesem Zusammenhang habe ich selber diese Worte in der Vergangenheit des öfteren aufgegriffen und verwendet.
Obwohl ich ihn nie live gesehen habe und nicht kannte macht es mich traurig, dass er nicht mehr da ist. Aber ein wenig "It’s Magic" wird mich noch lange begleiten.
Etwas von der Magie seiner Visionen wird uns immer erhalten bleiben.
Mit Steve Jobs ist ein Mann gegangen der es wie kein anderer verstand die Leute zu fesseln und von seinen Ideen und Visionen zu überzeugen.
Steve, ich werde Dich vermissen, wo auch immer du jetzt sein magst.
October 04 2011
September 12 2011
Alternative Stellenanzeige bewirbt Vorzüge des Arbeitsumfelds
Wer am Samstag (10. September 2011) die Erlanger Nachrichten (Tageszeitung) aufgeschlagen hat, der wurde auf Seite 28 mit einer etwas anderen Stellenanzeige überrascht.
Die Firma ipcas in Erlangen listet unter der Überschrift "Arbeiten bei ipcas" die Vorzüge im Arbeitsumfeld auf.
Als ipcas Mitarbeiter kann ich diese nur unterstreichen!
Besonders wichtig sind mir persönlich diese Punkte:
- Weil ich mich und meine Ideen einbringen kann
- Weil meine Leistung wertgeschätzt wird
- Weil sich dort die Arbeitszeit nach mir richtet
- Weil mir die Arbeit dort Spaß macht
und natürlich
- Weil ich mich auf das Kicker-Match mit meinen Kollegen zu Mittag freue
Gesucht werden Entwickler/Entwicklerinnen die sich im Bereich C, C++, C#/.NET und/oder Firmware-Entwicklung auskennen.
Die vollständige Stellenbeschreibung und Bewerbungsanschrift findet Ihr auf der ipcas Seite, im ipcas Blog und auf der ipcas Facebook Seite.
September 04 2011
August 29 2011
“ SpeedTrace Pro: Silverlight – WCF RIA Services – IIS Server – Communication Trace... http://t.co/21Ts98j ”— ipcas
August 02 2011
Demokratisierung in der Entwicklerbranche ?
Ujam, ein amerikanisch-deutsches IT-Unternehmen macht es möglich, dass eine in ein Mikrofon gesummte Melodie von Computer bearbeitet und in Orchester-Streicher-Gitarren-Form wieder ausgegeben wird. Diese Entwicklung symbolisiert einen 100-jährigen “Demokratisierungsprozess“ in der Musik, angefangen durch die kontroversen Komponisten Arnold Schöneberg und Anton Webern. Während früher nur Künstler mit einer musikalischen Bildung das freie Musizieren ermöglicht wurde, können heute alle musikalisch interessierten Personen ihre Musik produzieren lassen. Anfänge eines solchen Prozesses lassen sich auch in der Entwicklerbranche erkennen- für kreative Leute ohne IT-Kenntnisse ein Segen.
„No, You got a Problem with that ?“ antwortete einst Paul McCartney auf die Frage eines erstaunten Journalisten, ob er denn Musik lesen könne. Tatsächlich konnten die Frontmänner der Beatles keine einzige Musiknote lesen oder schreiben . Sie ließen ihre gesummten oder gesungenen Melodien von ihren Mitarbeitern „übersetzten” und „aufschreiben“. Das Prinzip ist so einfach, dass es die oben genannte Firma „ujam“ praktisch 1:1 übernommen hat. Bald kann jeder ohne musikalisches Fachwissen gute Musik machen.
In vielen kreativen Bereichen wie dem Mode- Auto -oder Kleiderdesign braucht man trotzdem auch noch heute beträchtliches Fachwissen um als Designer mitmischen zu können. Auch in der IT-Branche sind die Bedingungen ähnlich. Otto Normalmensch mit einer guten Idee für ein Computerspiel oder einer Android-App kann sich nicht einfach hinter den Computer setzen und anfangen zu programmieren. Dies hat zur Folge dass viele gute Ideen einfach unter gehen.
Obwohl man im Internet ab und zu Webseiten findet die sich mit dem Thema befassen sind diese meistens nicht ausgereift genug um „IT-Outsiders“ echte Hilfe bieten zu können.
Trotz dieser Schwierigkeiten gibt es legitime Lösungen für das Problem. Eine besonders unkomplizierte hat die Projektvermittlungsplattform „twago“ entwickelt. Auf twago kann man ein Projekt ausschreiben und in kurzer Zeit bekommt man mehrere Angebote von Programmierern aus der ganzen Welt. Die Diensleister auf der Seite sind häufig Freelancer, die den individuellen Wünschen eines Kundens nach kommen. Für den Erfolg dieses Konzepts bürgt die Erfolgsstory selber. Mitten in der Finanzkrise (2009) erschaffen wächst das Portal pro Monat um 40 Prozent .( Stand Ende 2010)
Mittlerweile hat man als Kunde Zugriff auf mehr als 114.000 Experten .
Obwohl man die Seite natürlich nicht mit „ujam“ vergleichen kann bietet sie dennoch die Möglichkeit Ideen für ein Programm oder eine App schnell und kostengünstig umsetzen zu lassen.
Wer weiß, vielleicht werden so die nächsten McCartneys und Lennons der Programmiererwelt geschaffen.
Dies ist ein Gastartikel von Thomas Wilopo. Thomas ist Student an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Koblenz und arbeitet zurzeit bei twago.
July 18 2011
Google Plus QR-Code Shirt – Making-of

Google Plus ist das neue, revolutionäre Social-Network von Google, dass versucht die Strukturen des echten Lebens auch im Netz abzubilden. Anders als bei Facebook muss man nicht mit jedem seiner Kontakte befreundet sein, sondern kann auch einfach nur mitlesen. Ausserdem ist es möglich seine Inhalte nicht automatisch mit allen Leuten zu teilen, sondern gezielt nur für einen passenden Personenkreis (oder auch Einzelpersonen) freizugeben.
Wer mehr über Google+ erfahren will, kann sich hier informieren. Die wohl aktuell beste Google+ Anleitung gibt es in diesem Google-Docs Dokument.
Vorgeschichte
Aus einer Laune heraus hatte ich vor ein paar Tagen diesen Beitrag bei Google+ geschrieben:
Ich glaube ich basteln mir ein T-Shirt mit dem QR-Code meines Google+ Profils damit noch mehr Leute aus der Region erkennen welchen großen Mehrwert dieses neue System bietet.
https://plus.google.com/103224274741910106246/posts/FCurn9sEnpc
Während eines spontanen Hangouts (Multiuser Video Chat bei Google+) hat mich Michael Stingl vom Coworking Space Nürnberg darauf aufmerksam gemacht, dass alle Geräte zum T-Shirt Druck in Nürnberg vorhanden sind und am Samstag die offene Werkstatt (FabLab) stattfindet.
Seit einigen Wochen beherbergt Coworking Nürnberg das temporäre Museum der Kreativität ICH KANN!. Immer Samstags von 14:00 bis 20:00 Uhr kann jeder interessierte dort im Open Lab – FabLab seine Kreativität ausleben.
Gesagt getan! So bin ich also vergangenen Samstag nach Nürnberg geradelt, gerüstet mit Laptop und einer schon vorbereiteten Vektorgrafik meines Google-Profil QR-Code.
Zur Technik
Mit einem Schneideplotter wird aus einer gummierten Folie der vektorisierte QR-Code, gespiegelt entlang der Umrisse der einzelnen Bestandteile, herausgeschnitten.
Die gummierte Folie befindet sich auf einer Trägerfolie. Mit viel Druck und bei hoher Temperatur wird die Gummierung mittels einer T-Shirt-Presse auf das gewünschte Stück Stoff aufgeschmolzen.
Damit natürlich nur die gewünschten Gummierungen übertragen werden, müssen vorher alle nicht benötigten Gummifolienteile von der Trägerfolie heruntergepult werden.
Die Grafik
Die Grafikvorlage sollte eine Vektorgrafik sein bei der alle Schnittstellen als Linien angezeigt werden können. Eine solche Grafik kann mit dem kostenlosen Vektorgrafikprogramm Inkscape erstellt werden.
Um mir Arbeit zu ersparen hatte ich den QR-Code bereits als SVG-Vektorgrafik generieren lassen.
Dazu habe ich den QR-Code Generator von keremerkan.net verwendet.
Hier ein kurzes Video zum Making-Of
Vielen Dank an das Team vom Open Lab – FabLab Nürnberg und den Coworking Space Nürnberg (auch für den guten Kaffee), ohne die ich dieses nerdige Vorhaben nicht so spontan hätte durchführen können.
Schnappschüsse vom Coworking Space Nürnberg
Die Resonanz war übrigens überwältigend, jeder will jetzt ein G+ QR-Shirt haben, siehe hier und hier.
Der QR-Code Link:
Google+ befindet sich ja noch in der Beta-Testphase. Aktuell ist eine Verlinkung auf das Google+ Profil zwar möglich, dieser Link zeigt aber im mobilen Browser auf das Google-Buzz Profil und wenn man nicht bei Google+ eingeloggt ist, bekommt man die Loginaufforderung zu sehen.
Aus diesem Grund wäre es nicht optimal direkt auf Google+ zu verlinken, der aufgedruckte QR-Code kann ja nicht einfach so geändert werden.
Es kann auch sein, dass sich der G+-Profillink mal ändert.
Ich habe mich deshalb dazu entschlossen im QR-Code http://danfuh.de/qr zu hinterlegen und von dort auf das Google+ Profil weiterzuleiten.
So behalte ich die Kontrolle über den verlinkten Inhalt und kann das Linkziel jederzeit ändern.
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...










































